Besinnlicher Advent…

Was um gottes Willen ist eigentlich so besinnlich in dieser stressigen Vorweihnachtszeit, die in unserem Kulturkreis als Zeit der Ankunft gefeiert wird?

„Gefeiert?“, frage ich mich zum wiederholten Male und bemerke, dass es auch um die Besinnlichkeit nicht besonders gut bestellt ist.  Sicher zünde ich auch gerne eine Adventskerze an und erfreue mich an der flackernden Flamme und dem warmen Schein. Seit meiner Kindheit freue ich mich immer wieder aufs Neue,  diese, ach so besinnliche Zeit, so oft es nur geht, bei Kerzenschein zu verbringen.

Früher kuschelte ich mich gerne mit einer Decke unter eine Leselampe oder räkelte mich am warmen Kamin. Gerne möchte ich das auch heutzutage, wenn nicht so viel von dem abzuarbeiten wäre, was noch alles schnell im alten Jahr erledigt werden muss. Ich tröste mich mit dem Gedanken, dass es allen anderen in dieser Zeit meist ebenso ergeht. Nur wirklich hilfreich sind diese Überlegungen nicht und wenn ich dann am Computer, mehr eilig als freudig die Tasten drücke, merke ich des Öfteren, wie sehr ich mich  doch  in Spannung halte. Nicht nur die Gedanken drücken mich, auch  Schulter und Nacken machen sich, trotz scheinbar bequemer Sitzhaltung, unangenehm bemerkbar.

Ich erinnere mich, hier vor einiger Zeit meinen „Vitalstart am Morgen“ mit Euch geteilt zu haben. jetzt sitze ich statt auf der Bettkante, auf dem Klappstuhl vor meinem Computer. Das sollte allerdings kein Hindernis sein, mir eine kurze Auszeit zu gönnen. „Vielleicht geht’s mir hinterher wieder besser?“, denke ich.

Schaut Euch mal an, was ich da so treibe. Ich habe ein paar Übungssequenzen aus meinem Video, als Fotos hier angefügt und beschrieben. Vielleicht habt Ihr ja Lust mitzumachen und auszuprobieren, wie es Euch danach geht…

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Die oberen Bilder sprechen für sich. Da gibt’s nur eins – Stellungswechsel!

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Nachdem der Stuhl erst mal aus dem Weg geräumt ist, kanns losgehen: 1. Aufrichtung und ein paar mal entspannt durchatmen.

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Die folgenden Übungen sollten jeweils 4 bis 6 mal wiederholt werden. Beide Schultern hochziehen und anschließend fallen lassen.

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Nun einmal die rechte, dann die linke Schulter hochziehen und fallen lassen.

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Jetzt beide Schultern hochziehen und nach hinten abrollen.

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Danach die Hände zur Schulter heben und die Ellenbogen nach vorne rotieren. Dadurch rollen die Schultern nach vorne. Das Heben der Hände erleichtert das Schulterrollen. Anschließend werden die Schultern einzeln hochgezogen und nach hinten abgerollt.

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Beim SchulterrollenComp-25 Hüfte und Knie lockern, damit der Körper richtig ins „swingen“ kommt. Es darf sich anfühlen, wie eine Vorbereitung zum Tanzschritt.

Nun gibt’s eine kurze Ruhepause zum entspannten und bewussten Atmen. Die Hände bereiten sich vor, sich in den Hüften entspannt abzustützen.

Jetzt müsst Ihr nicht in dieser Haltung verharrend warten, bis es nächste Woche weitergeht. Wiederholt das Ganze einfach noch mal und spürt, wie die Übungen leichter und geschmeidiger werden. Vielleicht fühlt Ihr Euch auch schon in den Schultern lockerer als vorher.

Es muss sich auch Niemand erst an den Computer setzen, um die Übungen auszuprobieren. Sie können auch „just for fun“, jederzeit geübt werden, wenn’s danach beliebt. Bedenkt dabei, dass es schließlich Advent ist, die Zeit der Ankunft. Das könnte doch die sprichwörtliche Motivation sein, mit einer „aktiven Pause im stressigen Alltag“, bei sich anzukommen…

K. T. Burg

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