Aufgepasst ! Stresszeit hat begonnen. . .

Nicht dass ich jetzt auch noch als „Meinungsmacher“ verschrien werde. Presse, Politik und aktuelle Zeitgeschehnisse halten uns doch schon genug im Bann.  Mehr oder weniger stressig, gelegentlich aber auch schon Besorgnis erregend oder Angst machend…

Wie schon im letzten Jahr von mir kommentiert, steht schon wieder mal Weihnachten vor der Tür. Eigentlich an sich ja gar nichts schlimmes, wenn es nur nicht immer so unerwartet geschehen würde. Kaum hat man sich langsam durchgerungen den beschlossenen guten Vorsätzen zu folgen und sich so gut es geht zu arrangieren –  schwupps, heißt es schon wieder Advent, Advent. Und mit jedem geöffneten Türchen des Adventskalenders rückt das Fest der Freude und des Lichts unaufhaltsam näher. Das kann schon mal das Bewusstsein etwas strapazieren, zumal, wenn noch der Einkauf von Weihnachtsgeschenken bevorsteht.

Nun – ich will ja nicht unken und schon gar keine Ängste um Stressbewältigung schüren. Aber etwas mehr Gelassenheit kann in diesen Tagen schon von Hilfe sein. Mir geht es jedenfalls so. Obwohl ich mich so gut es geht um die alljährliche Weihnachtsdrängelei herum laviere, erwischt es mich doch manchmal auf dem sogenannten falschen Fuß. Gelegentlich gelingt es mir in oder nach solcherlei durchstandenen Aktionen, mich an einige hilfreiche Übungen zu erinnern, wie ich sie ja auch schon per Bild und Video hier vorgestellt habe…

Wer sich vorbereitend fürs diesjährige Weihnachtsgeschehen mit all seinen zu erwartenden Turbulenzen wappnen will, oder einfach zu dem täglichen Öffnen des Kalendertürchens ein paar bewusste Bewegungsübungen für Gelassenheit und Energiebalance   machen möchte, kann sich mein Vital Do-In-Video im Shop herunterladen. Die kostenlose Variante ist das Zurückblättern im Blog. Dort finden sich einige Übungssequenzen als Kurzvideo und Bilder mit detaillierten Beschreibungen.

In weihnachtlicher  Vorfreude und besinnlicher Adventsstimmung …

Kurt T. Burg

Aktive Pause…

Ja, ja – die guten Vorsätze , welche zum Jahresanfang gefasst wurden, dürften doch jetzt im Frühling auch langsam zum Blühen kommen. Früchte können sie später immer noch tragen, aber zunächst dürfen  die zarten Keime  aus der Verinnerlichung nach außen drängen und schon mal Ansätze der Veränderungen zeigen.

Ich hatte mir jedenfalls vorgenommen in diesem Jahr mein Allgemeinwohl und die Fitness ein wenig zu erhöhen. Dabei geht es mir nicht um sportlichen Ehrgeiz, sondern einfach nur mein Inneres und Äußeres zu pflegen und das Errungene zu bewahren. Man wird ja schließlich älter, dachte ich und so kann es nicht schaden vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen.

Nun ertappe ich mich des öfteren, am Computer sitzend hier und da noch ein wenig nachzubessern und auszuarbeiten. Dabei vergeht schon mal ein bisschen Lebenszeit, die eh man sich versieht weg ist, einfach vorbei. Das ist ja an und für sich nichts verwerfliches, kann aber doch im Nachhinein für innere Unausgewogenheit und Spannung sorgen. Vor allem dann, wenn sich das Spannungsempfinden in äußerer muskulärer Spannung ausdrückt. Das kann dann ganz  (un)schön lästig werden, von den empfundenen Schmerzen mal ganz abgesehen.

Zum Glück gelingt es mir dann nach einer Weile des Aushaltens, eine kurze Pause einzulegen, einfach aufzustehen und ein paar Schritte zu machen. Hier bewähren sich für mich meine eingeübten Handgriffe des Vital Do-In. Ohne große Umschweife und auch mit geringem Bewegungsspielraum geht es dann zur Sache.  Vielleicht ergeht es Euch ja manchmal ebenso, wenn Ihr von der Computerarbeit einfach nicht mehr loskommt. Schaut einfach mal hin was ich mache. In früheren Blogbeiträgen hatte ich entsprechende Bewegungsbilder eingestellt. Jetzt könnt Ihr einige Bewegungssequenzen aus meinem Vital Do-In- Video betrachten und wenn es Euch Spaß macht, mitüben. Und nicht vergessen: Das innere Lächeln darf sich dabei auch weiterhin in den Mundwinkeln zeigen…

 K. T. Burg

Video:

Computerarbeit

Wer an Details zu den Übungen im Video interessiert ist, kann sich die Bilder mit zugehöriger Beschreibung, in dem Artikel „Genug gefeiert“ ansehen…

Gute Vorsätze…

Genau – das hatten wir doch fürs neue Jahr geplant. 2016 soll nun endlich das ultimative Jahr werden. Und natürlich soll auch die Gesundheit nicht zu kurz kommen…
Jetzt, wo das neue Jahr schon nicht mehr so jungfräulich ist, überdenke ich noch mal schnell alle gefassten Änderungsbeschlüsse. Gibt es eventuell etwas zu korrigieren oder gar nachzubessern? Vielleicht ertappt Ihr Euch ja auch ab und zu bei diesen Gedankengängen und wenn, dann lohnt es sich doch eine kleine Nachinventur zu machen. Es ist nie zu spät für eine Veränderung oder einen ursprünglich gefassten Vorsatz in die Tat umzusetzen.
Zum Jahreswechsel hatte sich mein Vital Do-In, hier im Blog jedenfalls, großer Beliebtheit erfreut. So war auch ich motiviert, eine weitere Kursabfolge in kleinem Rahmen anzubieten. Über die VHS-Kassel werden nun Vital Do-In Kurse in Ahnatal-Weimar angeboten. Montagabends können sich Interessierte im Yogahaus Ahnatal in den „Fluss der Ruhe begeben“. Ich turne persönlich vor und freue mich auf Eure Teilnahme. Das Alter spielt keine Rolle und besondere Voraussetzungen gibt es für diese einfachen und dennoch nachhaltig wirkenden Bewegungsübungen nicht. Wer sich angesprochen fühlt, kommt einfach in lockerer Kleidung und dicken Wollsocken am 29. Februar ins Yogahaus. Kontaktdaten, Telefon u. a. Könnt Ihr dem aktuellen VHS-Katalog entnehmen oder aus Frau Smits Webseite: „www.yogahaus-ahnatal.de“.
Zur Erinnerung habe ich hier ein paar Einstiegsbilder angefügt. Ich wollte mal sehen, wie ein Vital-Do-In-Selfie wirkt. Mir erschien das schon etwas umständlich und ich empfehle aus diesem Grund auch, die Übungen lieber ohne Handy-Selbstbetrachtung zu machen. Für die, welche etwas mehr Bildmaterial brauchen, klickt einfach die letzten Blogs auf der Webseite an. Dort findet Ihr einige Übungsfotos mit jeweiliger Kurzbeschreibung.

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Immer schön langsam über die Stirn streichen und auch mal am Ohr ziehen nicht vergessen. Das entspannt. Wichtig ist nur, dass der Zug am Ohr sanft ist, nicht zerren…

 K. T. Burg

Vorherige Blogs mit ausführlichem Bildmaterial: Genug gefeiert, Besinnlicher Advent und Oh Gott – schon wieder Weihnachten.

Genug gefeiert!

Nicht dass ich etwas gegen feiern hätte oder mich die Festtage verdrießen könnten. Nein – ich mag Feiertage und am liebsten ganz laaangsam…

Was mich stört ist nur, dass die Tage so schnell wie sie kommen, auch schon wieder vergangen sind, bevor man sie ausgiebig genießen konnte. Gerade habe ich mich auf die Feiertagsstimmung eingeschwungen, fange an zu entspannen, komme innerlich zur Ruhe und schon erwartet mich der Alltag mit seinen üblichen Pflichtprogrammen. Egal wie ich das Kalenderblatt drehe und wende erkenne ich mit einem Blick, dass die Alltagsroutine sich schon darauf vorbereitet, spätestens morgen früh über mich herzufallen.

Eigentlich sollte ich mich doch daran gewöhnt haben denke ich, denn so ist es doch schon immer. Doch das tröstet mich nicht im geringsten, im Gegenteil. Es zeigt mir nur all zu deutlich, wie ich mich da in etwas hinein manöveriert habe, was mich im Griff hält und somit mein Leben bestimmt. „Könnte das auch anders sein?“, frage ich mich…

Vielleicht lebe ich zu schnell, versuche immer alles mögliche hier und da auch möglichst schnell zu erledigen, damit ich anschließend mehr Zeit habe. Mehr Zeit – um mehr zu erledigen? Das was mich innerlich antreibt, lässt mir keine Zeit für eine regenerative Pause, merke ich. Ich muss also die Pause selbst bestimmen und nicht darauf warten, dass sie von selbst kommt. Einplanen sollte ich sie ins Alltagsgeschehen, damit ich sie genießen und etwas entspannen kann. Der vielgepriesene Begriff „Entschleunigung“ fällt mir dazu ein. Wenn ich also bewusst hier und da wo es möglich ist, die „Langsamkeit“ übe, könnte mir das schon etwas Stress von den Schultern nehmen, glaube ich.

Apropos Schultern, ich erinnere mich an die Entspannungsübungen, die ich bezüglich der Arbeit am Computer vorgestellt habe. Die kann man auch sehr gut üben, wenn einem danach zumute ist, ohne vorher am Computer gesessen zu haben. Sich einfach nur bewusst werden, dass es an der Zeit ist, sich was zu gönnen. Warum also nicht öfter mal daran erinnern, kann doch nur gut tun? In diesem Sinne denke ich vorerst genug gefeiert und die Gedankenmühle gedreht zu haben. Jetzt übe mich erst mal bewegungstechnisch in Entschleunigung. Vielleicht habt Ihr ja Lust mit zu üben. Wer schon bei den letzten Übungen dabei war, ist sicher schon gespannt zu erfahren, wie es nun weiter geht…

Comp-25Ganz entspannt atmen, die Hände stützen sich leicht auf die Hüfte. Beim Ausatmen senkt sich der Kopf langsam entspannt in den Nacken.

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Mit der Einatmung geht der Kopf wieder zurück zur Mitte und senkt sich dann mit beginnender Ausatmung ab zur Brust.

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Nachdem dieser Zyklus 4 – 6 mal wiederholt wurde, dreht sich der Kopf bei der Ausatmung entspannt zur Seite und kommt mit der Einatmung wieder zurück zur Mitte.

Mit weiterer Ausatmung dreht sich der Kopf nun zur anderen Schulter und kommt mit der Einatmung wieder zur Mitte zurück.

Diesen Zyklus nach dem Comp-31gleichen Bewegungsschema wie die vorherige Übung, 4 – 6 mal ausführen.

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Jetzt neigt sich der KComp-36opf mit der Ausatmung jeweils rechts und links zur Schulter. Mit der Einatmung kommt der Kopf wieder zurück zur Mitte.

Wichtig ist dabei, dass die Halswirbelsäule auf leichtem Zug nach oben bleibt, damit sie sich wie eine Rute biegen kann und nicht an einer Bandscheibe abknickt. Dies wird erreicht, indem man mit dem Kopf eine deutende Bewegung ausführt, so als wolle man mit dem Kopf zur Wand deuten, während er zur Schulter sinkt. Auf gar keinen Fall Druck ausüben!!

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Nachdem auch dieser Bewegungszyklus nach dem gleichen Schema des vorherigen geübt wurde, kullert der Kopf ganz dezent um seine Mittelachse. Es sollte so aussehen, wie eine Kugel, welche sich auf einer Wassersäule dreht.

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Wenn der Kopf nach ein paar Umdrehungen zur Ruhe gekommen ist, langsam in die Hocke gehen. Gerade so weit, um die Hände entspannt auf den Knien abstützen zu können.

Hier im gleichen Bewegungsrhythmus wie vorher, die Knie jeweils nach rechts und links rotieren lassen.

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Mit dieser Bewegungsübung werden Hüfte, Knie und Fußgelenke koordiniert. So sitzt es sich anschließend wieder entspannter.

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Mir kann man nach den Übungen jedenfalls die Erleichterung ansehen. Vielleicht ergeht es Euch danach ja auch besser oder sogar gut?

Diese Übungssequenzen helfen übrigens auch, wenn mann mal bei längerer Unterhaltung oder beim Lesen lange gesessen hat.

Ich wünsche Euch noch eine besinnliche Stimmung zwischen den Jahren und einen vitalen Start ins Neue  ⇒  2016

K. T. Burg

Besinnlicher Advent…

Was um gottes Willen ist eigentlich so besinnlich in dieser stressigen Vorweihnachtszeit, die in unserem Kulturkreis als Zeit der Ankunft gefeiert wird?

„Gefeiert?“, frage ich mich zum wiederholten Male und bemerke, dass es auch um die Besinnlichkeit nicht besonders gut bestellt ist.  Sicher zünde ich auch gerne eine Adventskerze an und erfreue mich an der flackernden Flamme und dem warmen Schein. Seit meiner Kindheit freue ich mich immer wieder aufs Neue,  diese, ach so besinnliche Zeit, so oft es nur geht, bei Kerzenschein zu verbringen.

Früher kuschelte ich mich gerne mit einer Decke unter eine Leselampe oder räkelte mich am warmen Kamin. Gerne möchte ich das auch heutzutage, wenn nicht so viel von dem abzuarbeiten wäre, was noch alles schnell im alten Jahr erledigt werden muss. Ich tröste mich mit dem Gedanken, dass es allen anderen in dieser Zeit meist ebenso ergeht. Nur wirklich hilfreich sind diese Überlegungen nicht und wenn ich dann am Computer, mehr eilig als freudig die Tasten drücke, merke ich des Öfteren, wie sehr ich mich  doch  in Spannung halte. Nicht nur die Gedanken drücken mich, auch  Schulter und Nacken machen sich, trotz scheinbar bequemer Sitzhaltung, unangenehm bemerkbar.

Ich erinnere mich, hier vor einiger Zeit meinen „Vitalstart am Morgen“ mit Euch geteilt zu haben. jetzt sitze ich statt auf der Bettkante, auf dem Klappstuhl vor meinem Computer. Das sollte allerdings kein Hindernis sein, mir eine kurze Auszeit zu gönnen. „Vielleicht geht’s mir hinterher wieder besser?“, denke ich.

Schaut Euch mal an, was ich da so treibe. Ich habe ein paar Übungssequenzen aus meinem Video, als Fotos hier angefügt und beschrieben. Vielleicht habt Ihr ja Lust mitzumachen und auszuprobieren, wie es Euch danach geht…

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Die oberen Bilder sprechen für sich. Da gibt’s nur eins – Stellungswechsel!

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Nachdem der Stuhl erst mal aus dem Weg geräumt ist, kanns losgehen: 1. Aufrichtung und ein paar mal entspannt durchatmen.

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Die folgenden Übungen sollten jeweils 4 bis 6 mal wiederholt werden. Beide Schultern hochziehen und anschließend fallen lassen.

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Nun einmal die rechte, dann die linke Schulter hochziehen und fallen lassen.

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Jetzt beide Schultern hochziehen und nach hinten abrollen.

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Danach die Hände zur Schulter heben und die Ellenbogen nach vorne rotieren. Dadurch rollen die Schultern nach vorne. Das Heben der Hände erleichtert das Schulterrollen. Anschließend werden die Schultern einzeln hochgezogen und nach hinten abgerollt.

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Beim SchulterrollenComp-25 Hüfte und Knie lockern, damit der Körper richtig ins „swingen“ kommt. Es darf sich anfühlen, wie eine Vorbereitung zum Tanzschritt.

Nun gibt’s eine kurze Ruhepause zum entspannten und bewussten Atmen. Die Hände bereiten sich vor, sich in den Hüften entspannt abzustützen.

Jetzt müsst Ihr nicht in dieser Haltung verharrend warten, bis es nächste Woche weitergeht. Wiederholt das Ganze einfach noch mal und spürt, wie die Übungen leichter und geschmeidiger werden. Vielleicht fühlt Ihr Euch auch schon in den Schultern lockerer als vorher.

Es muss sich auch Niemand erst an den Computer setzen, um die Übungen auszuprobieren. Sie können auch „just for fun“, jederzeit geübt werden, wenn’s danach beliebt. Bedenkt dabei, dass es schließlich Advent ist, die Zeit der Ankunft. Das könnte doch die sprichwörtliche Motivation sein, mit einer „aktiven Pause im stressigen Alltag“, bei sich anzukommen…

K. T. Burg

Oh Gott, schon wieder Weihnachten…

Weihnachten steht vor der Tür! Natürlich müsst Ihr deshalb nicht erschrecken, wenn Ihr morgens die Tür öffnet. Oder etwa doch..? Da scheint sich alljährlich immer wieder das Gleiche zu wiederholen. Es lautet ja auch nicht umsonst: „Alle Jahre wieder…“

Vielleicht ergeht es Euch da manchmal genau so wie mir. Ich nehme mir jedes Jahr vor, alles ruhig angehen zu lassen und schwupps, ehe ich mich versehe, bin ich wieder mittendrin im Weihnachtsstress.  Die Vorweihnachtsstimmung hat mich gepackt und treibt mich an, dieses und jenes noch schnell zu erledigen, weil es ja stramm auf das Fest der Freude zugeht. Nun ja – Freude… Oft erlebe ich sie garnicht, in all der Hektik der Einkäufe und Erledigungen.

Ich habe mir deshalb für dieses Jahr eine Strategie zugelegt. Immer wenn ich merke, dass ich glaube mich unbedingt beeilen zu müssen, lege ich eine Verschnaufpause ein. Das soll eine gut funktionierende Technik zur Stressbewältigung sein, habe ich gehört. Ich muss die Pause ja nicht unbedingt lange ausdehnen, kann sie also variieren wie ich will.  Wer es auch mit ausprobieren möchte, kann das ja getrost tun, zumal das auch ein kurzweiliger Anlass sein kann, einen Kaffee oder heißen Tee zu trinken.

Im letzten Blog habe ich meinen „Vitalstart am Morgen“ vorgestellt. Dazu kann ich ergänzend bemerken, dass ich mich nach den Übungen nicht nur vitaler fühle, sondern auch gelassener. Wenn ich mit dieser inneren Gelassenheit das Haus verlasse, bin ich auch achtsamer, was die Dinge um mich herum anbetrifft. So fällt es mir dann auch leichter mich zu erinnern, wenn Stress und Hektik mich packen wollen.

Wenn es Euch interessiert, wie es mit den morgendlichen Vitalübungen weitergeht, könnt Ihr hier nachfolgend ein paar Bilder betrachten. Probiert es einfach aus,  wie ich es beschrieben habe. Vielleicht hilft es ja auch dem einen oder anderen, mehr zur inneren Ruhe zu kommen…

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Jetzt geht es weiter – die eine Hand reibt kreisförmig die Brust, die andere den Bauch.

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Dann ziehen wir die Handflächen von unten nach oben und lassen sie zur Seite gleiten – jeweils über den Unterbauch, den Oberbauch und über die Brust.

Die Übungen sollten etwa 4 bis 6 mal wiederholt werden.

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Weiter gehts jetzt im Stehen. Die folgenden Übungen werden jeweils rechts und links im Wechsel durchgeführt. Erst 4 bis 6 mal die eine, dann die andere Seite.

VS-19Dazu legen wir die Handfläche auf die Arminnenseite und streichen bis zur Hand.

Nachdem wir die Hand gedreht haben, streichen wir an der Armaußenseite bis zur Schulter.

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Dort streichen wir wieder, nachdem wir die Hand drehen, auf der Arminnenseite  nach unten zum Handgelenk.

So, genug gestreichelt. Jetzt ist Klopfen angesagt, aber bitte sanft, nicht prügeln! Die Faust sollte leicht geöffnet sein, so als würde ein Wattebausch in ihr gehalten. Vitst-26Dadurch federt sie nachgebend beim Auftreffen auf den Körper.

Nachdem der Arm in der gezeigten Haltung, mit nach außen gedrehter Hand, etwa 30 Grad vom Körper abgespreizt ist, klopft die Faust auf die Kuhle zwischen Brust und Schulter.

Dort befindet sich Der Lungenpunkt 1 des Lungenmeridians (Körper-Energiebahn). Das Gleiche wiederholen wir auf der anderen Körperseite. Eventuelles Räuspern oder Husten zulassen – wir klopfen die Lunge frei.

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Danach wird die Brust getrommelt. Hinter dem Brustbein sitzt die Thymusdrüse, die aktiviert werden soll.

V-St-29Weiter geht es mit dem Trommeln über die Rippen nach außen, zum Rippenbogen und dann wieder nach außen zum Unter- bauch.

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Von dort geht es trommelnd in die Leistenbeuge und etwas zur Seite zum Oberschenkelansatz.

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Von hier aus trommeln wir über die Hüfte nach hinten zum Gesäß und von dort aus in gbückter Haltung zum Kreuzbein und aufwärts zur Wirbelsäule, so weit, wie es geht.

Jeglichen sportlichen Ehrgeiz vermeiden. Nur was geht, geht und ist damit für den Organismus optimal.

V-St-32V-St-33

Wir kommen mit denFäusten zu den Oberschenkeln und trommeln außen an der imaginären Hosennaht abwärts.

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An den Fußknöcheln angekommen, trommeln wir über die Innenschenkel wieder nach oben.

Auch diesen „Trommelwirbel“ nach dem vorgedachten Übungsschema, 4 bis 6 mal wiederholen.

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Nachdem die Hände über die Innenseite der Schenkel an der Leistengegend angekommen sind, werden sie verschränkt und nach vorne gestreckt. Dabei wird tief in den Bauch eingeatmet und die Luft angehalten. Mit angehaltener Luft werden die Arme mit verschränkten Händen weiter nach oben über den Kopf gestreckt. Dort lassen wir sie dann entspannt fallen, während wir ausatmen.

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Beim Fallenlassen der Arme aufge-richtet bleiben, damit die Energiespannung, welche durch das Hochziehen der Arme mit angehaltener Luft erzeugt wurde, in der Wirbelsäule bleibt.

Vielleicht könnt Ihr nach der Übung ebenso freudig lächeln, wie ich es auf dem Foto versuche. Auf jeden Fall wünsche ich Euch noch ganz viel weihnachtliche Vorfreude, ob mit oder ohne Vital Do-In . . .

K. T. Burg

Vitalstart am Morgen

Wie wäre es denn damit,  den Tag mal mit ein paar Übungen und Handgriffen auf der Bettkannte  zu beginnen? Wo doch jetzt in zunehmendem Maße die Herbstnebel  den Morgen grau färben.  Das mag zwar idyllisch erscheinen, hilft aber nicht grundsätzlich darüber hinweg, wenn man die Bettschwere abschütteln möchte…

Ich habe mich dem Thema in eigener Sache gewidmet und herausgefunden, dass es mir als eine erleichternde Maßnahme erscheint, wenn ich mich „Soft“ in den Tag bewege. Wenn ich dann später, angeheizt durch die Alltagsroutine auf Touren bin, läuft sowieso alles besser und leicht. Doch wenn ich mich am Morgen über die Bettkante bewege, sehne ich mich nach einer kleinen Starthilfe. So wie bei einer leeren Autobatterie ein Überbrückungskabel hilfreich ist, um den Motor anzuwerfen, helfen mir ein paar einfache Bewegungsübungen, leichter in den Tag zu kommen.

Dazu habe ich hier ein paar Bilder aus einem Kurzvideo (wird in naher Zukunft auch hier im Blog zu sehen sein) von mir eingestellt. Leider nicht in bester Qualität, aber doch so, dass man schon erkennen kann, worum es geht.  Zun den Fotos habe ich ein paar erklärende Anmerkungen gemacht. Wer Lust hat, kann ja mal für sich ausprobieren, wie es ihm damit geht.

Wem das zu wenig an Information ist, kann sich natürlich über den Shop das komplette Vital Do-In – Video herunterladen oder mein Buch „Vital Do-In, im Fluss der Ruhe“ bestellen.

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Hier werden die Hände gerieben, erwärmt und energetisch aufgeladen…

Anschließend abwechselnd die rechte und linke Hand mit sanftem Druck über die Stirn ziehen…

Jeweils nach dem Streichen die Hand entspannt fallen nlassen…

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Nun rutschen die Hände von der Stirn bis zum Kinn…

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Der Zeigefinger spreitzt sich ab und rutscht hinter die Ohrmuschel. In dieser Haltung mehrfach die Wangen reiben…

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Jetzt die „Knautschzonen“ betätigen. Die Ohrmuscheln werden mehrfach von oben und unten zusammengenautscht…

Vitstart-9Jetzt fassen wir die Ohrläppchen und ziehen sie ganz behutsam nach unten. Dann die Ohrmuscheln am äußeren Rand fassend nach Außen und anschließend am oberen Rand nach oben ziehen…

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Weiter nun mit den Fingerknöcheln die Haare hinter die Ohren streichen…

VitSt-11Zum Abschluss die Hand auf die gegenüberliegende Scläfenseite legen und über den Kopf, Hinterkopf und Nacken zur Schulter gleiten lassen…

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Damit ist die erste Übungssequenz beendet. Ich nenne sie „Kopfstreichler“ und ich fühle mich  danach schon gleich etwas klarer…

Bitte bei Interesse nachüben und vielleicht eine kleine Rückmeldung geben.

Nächste Woche geht es weiter. Bis dahin viel Freude mit den Übungen..

K. T. Burg

Shop

Hallo Leute,

ab sofort steht euch unser Shop zur Verfügung!

Hier könnt Ihr das neu entstandene Lehrvideo zum Thema Vital Do-In digital und später auch als DVD erwerben, natürlich auch das Buch (hier sogar exklusiv handsigniert).

Schaut euch um und wenn Ihr mögt, sagt uns etwas dazu.

Sonniger Herbstteich…

Sonnig warm muten die Tage noch an und doch zeigt sich deutliche Veränderung in der Natur. Die Blätter der Bäume färben sich, werden bunt und erinnern an die dritte Jahreszeit. Es ist Herbst geworden, im Schatten wird es kühl und morgens ziehen auch schon des Öfteren die Nebelschwaden durch die Täler…

Noch recken die Seerosenblüten sich der Sonne entgegen, so wie auch viele Menschen allerorts die letzten warmen Strahlen einfangen, sich entspannt zurück lehnen und die Sonnenwärme auf der Haut genießen. Die folgende Kühle des Abends lässt sich gut mit einem heißen Tee mildern, am besten mit etwas würzigem, was den Organismus von innen heraus wärmt. So lässt sich auch neben dem Genuss und Wohlgefühl, einer beginnenden Erkältung vorbeugen.

Ingwer, die segensreiche Knolle mit ganz viel gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen, ist zum Beispiel einer meiner Lieblingstees in dieser Zeit. Die „Wunderdroge“ Ingwer wird immer wiederkehrend im Herbst gerne beworben. Fast überall findet man auf dem Gesundheitsmarkt Hinweise auf die wohltuende und nachhaltige Wirkung. Ob mit Honig oder anderen Natursüßungsmitteln geschmacklich abgerundet, vielleicht auch noch mit einer Prise Zimt verfeinert, lässt sich’s wohl ergehen…

Während ich einen heißen Schluck aus meiner Tasse schlürfe, sinne ich darüber nach, welche Bewegungsübungen bei meinen Workshopteilnehmern am kommenden Wochenende, die innere Wärme entfachen könnte. Die Empfindung von Gesundheit und Wohlbefinden lässt sich nämlich neben dem Teegenuss, durch aktive Maßnahmen noch steigern. Das Vital Do-In bietet einige Möglichkeiten und ich freue mich schon darauf, diese im Kreis von Übungswilligen zu demonstrieren. Natürlich „im Fluss der Ruhe“, gemäß meines Slogans und wer sich hier angesprochen fühlt, darf einfach wohlfühlend mitschwingen.

Bis demnächst…

Kurt T. Burg

Aktive Pause im August

Bei den vielleicht letzten sommerlichen Temperaturen erfreuten sich meine Workshopteilnehmer an ihrer „aktiven Pause“ zur Bewältigung des manchmal stressigen Alltags…

Es war draußen schon heiß genug und die Teilnehmer waren froh, nicht noch schweißtreibende Übungen absolvieren zu müssen. Gemäß meines Mottos, “Gesundheit ist einfach“, wurden die Bewegungsübungen des Vital Do-In erprobt und als ebenso hilfreich, wie alltagstauglich eingestuft. Mit Leichtigkeit und Lebensfreude, dennoch konzentriert auf Bewegung und Atmung, waren alle Übende mit Begeisterung bei der Sache. Es zeigte sich wieder einmal deutlich, dass auch Nichtprofis von Vital Do-In profitieren. Die Nachhaltigkeit der einfachen, Bewegungsabläufe, konnte man deutlich während der Pausen an den Gesichtern ablesen. Hier und da gab es Tipps zu persönlichen Wehwehchen und physischen Spannungen im Alltagsverhalten. Fragen wurden beantwortet und im Fokus stand immer wieder das körperliche Gewohnheitsverhalten.

Aufdehnen der Yin-Meridiane
Aufdehnen der Yin-Meridiane

Hier braucht es trotz bester Bewegungstechnik einfach etwas Zeit, Geduld und ein wenig Ausdauer. Denn die beste Gesundheitsübung nützt dem Organismus nichts, wenn sie nicht mit einer gewissen Regelmäßigkeit wiederholt wird…

…im Fluss der Ruhe

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